3 Wege raus aus der Bore-out Falle

3 Wege aus der Bore-out Falle
 

Was tun gegen Bore-out?

Burn-out ist in aller Munde. Aber was ist, wenn mich mein Job total unterfordert, langweilt oder sich total sinnlos anfühlt? Hier finden Sie 3 Wege raus aus der Bore-out-Falle!

Auf Dauer macht auch Bore-out krank. Langeweile im Job kann sich dabei auf das Arbeitspensum oder die Qualität der Aufgaben beziehen. Bore-out ist letztlich ebenso unerträglich wie Burn-out. Betroffene versuchen häufig Beschäftigungsstrategien zu entwickeln, um nur nicht aufzufallen und geschäftig zu wirken.
 

Symptome Bore-out

Eine permanente Unterforderung im Job kann sich in körperlichen und psychischen Beschwerden zeigen. Antriebsschwäche, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände, Depressionen, reduzierte Lebensfreude, Schwindel, Kopfschmerzen sind einige der Symptome.

 

3 Wege raus aus der Bore-out-Falle

Haben Sie den Verdacht an Bore-out zu leiden, diese krankmachende Langeweile am Arbeitsplatz? – Dann helfen Ihnen diese 3 Erste-Hilfemaßnahmen weiter…

 
1) Tagesprotokoll

Dokumentieren Sie Ihren Tagesablauf und Ihre Tätigkeit in einer kleinen Übersicht. Diese Selbstreflexion hilft bei einer Bestandsaufnahme, um die Situation und den Unterforderungsstress richtig einschätzen zu können.
Fragen Sie sich:

  • Womit verbringe ich meinen Arbeitstag?
  • Wieviel Prozent meiner Tätigkeit sind Aufgaben, die zu meiner Position gehören?
  • Wie viel ist eher Scheinarbeit hinter der ich mich verstecke?
  • Was finde ich besonders langweilig?
  • Welche Aufgaben machen mir Spaß?

 
2) Re-aktivieren Sie sich!

Wenn Sie sich chronisch unterfordert fühlen, ist es wichtig, wieder aus dem inneren Dämmerzustand raus zu treten. Fragen Sie sich daher:

  • Was kann ich?
  • Was will ich?
  • Wo liegen meine Stärken? Was geht mir leicht von der Hand?
  • Sehe ich mich wirklich auch in fünf Jahren in diesem Job?

Betrachten Sie bewusst Ihre eigentlichen Stärken, Potenziale und Ziele. Machen Sie sich klar, was Sie alles können und überlegen Sie sich, wo diese Stärken und Kompetenzen gut eingesetzt werden können.

 
3) Gegenmaßnahmen

Wichtig ist, dass Sie Ihre „Komfort“zone verlassen, die Initiative ergreifen und neue Wege gehen. Um Langeweile und Bore-Out zu vermeiden, helfen u.a. folgende Maßnahmen:

  • Arbeitgeber/Betriebsrat ansprechen und Ihre Situation schildern
  • Besuch einer firmeninterne Weiterbildung
  • Versetzung in eine andere Abteilung oder in ein neues Aufgabengebiet mit mehr Verantwortung beantragen
  • denken Sie evtl. auch über eine Reduktion auf eine Teilzeitstelle nach, um wieder ausgelastet zu sein. Trotz der Gehaltsreduktion erfahren Sie wieder mehr Zufriedenheit, da Sie nun mehr zu tun haben.
  • Suchen Sie professionelle Hilfe! Sind die Erschöpfung- und Stresssymptome massiv geworden oder in Fällen von Depressionen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt und wenden sich an einen Psychotherapeuten oder Coach.
  • Stärken Sie Ihren Energiehaushalt durch Achtsamkeitstraining, Ausdauersport, Yoga, Autogenes Training oder ein anderes Hobby
  • Ziehen Sie auch eine Kündigung und Wechsel des Arbeitgebers in Betracht. Kein Job der Welt ist es Wert Ihre Gesundheit zu ruinieren.

Auf keinen Fall sollten Sie die unbefriedigende Situation hinnehmen. Gemeinsam finden wir einen Ausweg!

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